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Lieben, leiten, loslassen – gelassen Erziehen

mit Riki Wunderer

Lieben

Mein Kind zu lieben war ja von Anfang an leicht. Die Liebe war einfach da. Und sicher war es auch die Liebe, die mich über all die Schwierigkeiten und Hindernisse mit einem aussergewöhnlichen Kind hinweggetragen haben. Die Liebe hat mir geholfen aus Sackgassen und Irrtümern wieder herauszufinden, neue Wege zu wagen und zu vertrauen, dass unser Sohn schließlich über sich hinauswachsen würde.

Leiten

Über das Leiten, hatte ich mir in den ersten 6 Jahren nicht groß den Kopf zerbrochen. Mit ein paar Regeln und Grenzen, folgte ich meiner Intuition und gut war’s.

Erst mit dem Schulbeginn stand ich plötzlich vor Herausforderungen, die mich selbst an meine Grenzen brachten. Wiederstand, Verweigerung und Wutanfälle zeigten mir deutlich, wann ich im Leiten auf dem Holzweg war.

Loslassen

Vieles von dem, was ich über Erziehung, Lernen, Entwicklung, Familie, Kind-Sein und auch Ich-als-Mama-Sein wusste und glaubte, hielt dem Schul-, Lern- und Familienalltag nicht mehr stand. Durch den plötzlichen Widerstand unseres Sohnes habe ich Glaubenssätze und Haltungen über Bord geworfen, von welchen ich ab und an nicht mal wusste, dass ich sie hatte. Durch diese Entwicklungen wußte ich aber wieder, wann unser Sohn seinen Weg selbst gehen konnte und wann er etwas Begleitung nötig hatte. Ich konnte wieder meiner Intuition vertrauen und loslassen.

Gelassen erziehen?

Mit oder ohne Diagnose (wie zB. AD(H)S, Asperger, Mutismus, hochsensibel, Entwicklungsstörungen usw.)  stehst du mit deinem Kind vor solchen oder ähnlichen Herausforderungen…

  • Du hörst oft, dass dein Kind anstrengend, seltsam, auffällig, zu schüchtern, zu unruhig oder einfach unerzogen ist?
  • Oder hast du den Eindruck, dass die Trotzphase nicht mehr aufhört?
  • Du bist in deinen Antworten erschöpft und weißt einfach nicht mehr weiter?

Mit einem Wort, du sehnst dich nach mehr Gelassenheit im Eltern-Sein? Und du wünscht dir endlich Lösungen die funktionieren, die zu dir und deinem Kind passen?

Kennst du das?

Von all dem kann ich ein Lied singen…

Meine Geschichte begann so…

Es war der dritte Tag nach der Einschulung. Ich stand in der Küche und war gerade dabei, unser Mittagessen zu kochen. Da hörte ich, mit einem lauten Knall, die Haustür ins Schloss fallen. Und ich dachte: „Meine Güte, was ist denn jetzt passiert?“

Als ich in das Zimmer unseres Sohnes kam, sah ich gerade noch die Schultasche in hohem Bogen in die Zimmerecke fliegen. Unser Sohn saß unter Wuttränen auf dem Bett und zerriss seine erste Hausaufgabe. Mit verschränkten Armen und einem wütenden „das mach ich nicht“ Blick saß er auf dem Bett. Dabei starrte er auf den Zettel neben sich, der schon deutliche Spuren seiner Empörung trug.

Aber das war nur der Auftakt zu noch mehr Wut, Tränen und Verweigerung. Plötzlich war nichts mehr wie davor.

In unseren Augen war er intelligent, wissbegierig, hatte einen großen Sprachschatz und ein rasches Auffassungsvermögen. Bei der Einschulung wurde ihm die Schulreife bestätigt und am ersten Schultag schritt er stolz und groß mit seiner Schultüte die Stufen zur Klasse hinauf.

Das Blatt Papier, enthielt seine erste Hausaufgabe. Nach einer Ruhepause setzte ich mich zu ihm, half ihm das Papier zu glätten und redete ihm gut zu. Er schrieb dann, noch immer ärgerlich, seinen Namen auf das Blatt und malte ein paar Kringel nach. Zu mehr war er auf keinen Fall zu bewegen. „Gut“ dachte ich, „das ist ja jetzt nicht so wichtig, es wird schon werden“. Aber es wurde nicht. Oder besser gesagt, es wurde schlimmer. Viel schlimmer.

Mit der Einschulung unseres Sohnes machte sich meine Gelassenheit als Mama plötzlich aus dem Staub. Ungezählte Male verlor ich die Orientierung.

Ich irrte durch Diagnosen, Therapien, Meinungen und Ratschläge, ohne einer Lösung auch nur einen Schritt näher zu kommen. Unser Alltag war und blieb anstrengend und herausfordernd. Bis ich erkannte, dass ich selbst der Schlüssel zum Problem war.

Ich lernte mich in meinem Handeln und Fühlen, in meinen Grenzen und Werten neu kennen und fand dadurch meine innere Ruhe und Balance wieder. In diesem Gefühl der Gelassenheit konnte ich viel besser erkennen, wie ich Wut oder Verweigerung unseres Sohnes verstehen konnte und wie ich für ihn in diesem Moment da sein konnte.

Schließlich erkannte ich, dass es anderen Eltern ähnlich erging. Mir wurde klar, dass ich die lehrreichen Umwege nicht für mich allein gemacht hatte. Als Theaterpädagogin arbeitete ich über familylab-Österreich mit Eltern, zu Themen wie Grenzen, Authentizität, Empathie, Konflikte, Achtsamkeit, Führung und Beziehung.

Seither zeige ich Eltern wie sie auf einer Abkürzung zur Quelle des Gelingens werden können.

Du möchtest wissen wie das geht?

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Ich freue mich auf dich!

Was eine Mutter über unsere Zusammenarbeit sagt…

Zu Riki kam ich in einer innerlich sehr verzweifelten Situation als Mutter.

Mein Sohn war seit anderthalb Jahren nicht glücklich in der Schule. Wir hatten schon einiges versucht, aber er sprach mit der Lehrerin nicht. die Hausaufgaben-Menge überforderte ihn und auch sonst war eher zurückgezogen und ein Außenseiter in der Klasse.

Zu Hause fiel auf, dass er sich gegen das zur Schule gehen sträubte und ab und an aggressive Ausbrüche hatte, wenn wir einen leichten Druck wegen den Hausaufgaben auf ihn ausübten.

Wir waren als ganze Familie verunsichert und fühlten uns zwischen den Stühlen. Brauchte unser Sohn eine Diagnose, so wie die Schule uns drängte? Hatten wir als Eltern mit unserer Erziehung total versagt?

In der Zusammenarbeit mit Riki (speziell durch die Videoanalyse) erfuhr ich als erstes, dass ich schon ganz viel richtig machte. Wie erleichternd und essentiell war es für mich als Mutter, dadurch in meinem Selbstvertrauen gestärkt zu werden, nachdem es monatelang gelitten hatte.

Dann gab sie mir ganz kleine Tricks mit auf den Weg für meinen alltäglichen Umgang mit dem Verhalten meines Sohnes. Diese unscheinbar wirkenden Übungen hatten es tatsächlich in sich. Sie zeigten Erfolg und das war das Ermutigende.

Riki hat auch einen Raum aufgemacht, wo ich tiefe Ängste und Zweifel äußern konnte. Ich habe sie als sehr wertschätzende, respektvolle Person erlebt, die mich in meinem Anliegen zutiefst ernst genommen hat.

Heute – ein Jahr später – geht mein Sohn gern in die neue Schule, er ist in den Klassenverband sehr gut integriert und ist „wieder der Alte“.

Wir sind sehr froh über all diese Entwicklungen und bedanken uns von Herzen bei dir Riki, als Mutmacherin für unseren persönlichen Weg als Familie.

Es sind solche Rückmeldungen und Feedbacks die mir wirklich Freude machen. Ich begegne Eltern und Ihren Kindern, erkunde mit ihnen Perspektiven und Möglichkeiten, bestärke sie gern in ihren Fähigkeiten und freue mich mit ihnen, wenn sie ihren persönlichen Weg zu mehr Gelassenheit gefunden haben.

Und das bin ich ganz privat

Ich hänge an der Nadel.

Aus Leidenschaft. Denn kaum ist ein Projekt fertig, starte ich schon das nächste. Für eine passende Selbsthilfegruppe fehlt mir noch die Zeit, aber bis dahin packe ich mit den Maschen meine Familie und mich selbst warm ein.

Der Garten

Im Gemüsegarten finde ich nicht nur Ruhe und Gelassenheit sondern im täglichen Hegen, Pflegen und Ernten auch tiefere Einsichten zum Eltern-Sein. Abgesehen davon, liebe ich den „Einkauf“ bei meinen Beeten, um dann zu überlegen was heute auf den Tisch kommt.

Die Musik

Mein privates Projekt „Herausforderung“ beschert mir mein Fagott. Seit 2015 erfülle ich mir damit eine Reise mit meinem Traum-Instrument. Ähnlich dem Mutter-Sein macht es mir Freude, fordert mich heraus, erweckt immer aufs Neue meine Neugier und erhält meine liebevolle Aufmerksamkeit.

Riki Wunderer kam vom Fotofachhandel und arbeitete als freie Fotografin in den Bereichen Industrie-, People-, Produkt-, Reportage- und Reisefotografie.

Durch die herausfordernden Schulerfahrungen mit ihrem Sohn befasste sie sich intensiv mit dem Lernen, der Erziehung und Entwicklung von Kindern.

Über Familylab – Österreich arbeitete sie als Theaterpädagogin mit Eltern, zu Themen wie Grenzen, Authentizität, Beziehung, Lernen, Empathie, Konflikte, Leiten und Körpersprache.

Seit 2015 begleitet sie Eltern online zu mehr Gelassenheit im Eltern-Sein. Insbesondere mit Kindern, die man gerne auffällig nennt und nur allzu leicht mit einer Diagnose wie z.B. AD(H)S, Asperger, Mutismus, hochsensibel usw., beschrieben werden. Ihre Aufmerksamkeit gilt dabei der Botschaft hinter dem auffälligen Verhalten des Kindes. Und schließlich, wie können wir in einer konstruktiven Beziehung Elternsein, damit das Kind über sich hinauswachsen kann.

Dein Kennenlern-Gespräch

Du bist mit deinem Kind an einem Punkt, wo du dir Hilfe und Unterstützung wünscht? Erzähle mir wo du gerade stehst. Löchere mich mit deinen Fragen und finde heraus, ob ich dich ein Stück deines Weges begleiten kann.

Ich freue mich auf dich!

Ich begleite dich zu Lösungen, die genau für dich und dein Kind passen.